100 Jahre Edelstahl – und noch lange nicht am Ende

 

 

(„Bauteile, so alt wie die Großeltern und noch lange nicht eingerostet“)

 

Edelstahl oder nach der genauen DIN EN ISO 10088 Bezeichnung „nichtrostende Stähle“ oder in Ingenieurslatein „Rost- und säurebeständiger Stahl“ feierte im letzten Jahr seine 100 jährigen Patente von Krupp (siehe Time-Line).

 

Heutzutage sind nichtrostende Stähle aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, auch wenn wir sie nicht immer gleich bemerken.

 

Wir begegnen ihnen in Form von Kunst und Spiel in Parks und Grünanlagen, Fußgängerzonen und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wir berühren sie täglich in Form von Besteck und Töpfen, als Handläufe und in Sanitärbereichen. Wir sehen sie jeden Tag als Fassadenelemente und Brückenkonstruktionen. Eingesetzt in der chemischen und pharmazeutischen Industrie machen sie unseren technologischen Wohlstand mit Chemikalien, Saatgut und Arzneimitteln erst möglich.

 

Für die große Vielzahl von Anwendungen gibt es den richtigen nichtrostenden Stahl. Konstruktions- und Entwicklungsingenieure können aus mehr als 120 nichtrostenden Stählen den richtigen Stahl für die passende Anwendung heraussuchen.

 

Dabei werden 4 Gefügetypen der nichtrostenden Stähle unterschieden,

 

  • Austenitische nichtrostende Stähle,

 

  • Ferritische nichtrostende Stähle,

 

  • Martensitische nichtrostende Stähle,

 

  • Austenitisch-ferritische nichtrostende Stähle,

 

wobei jeder Typ spezielle Eigenschaften aufweist.

Nichtrostende Stähle sind aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken, das kann man an der Gesamtproduktionsmenge von 32Mio.t. feststellen.

 

Vergleicht man die Produktionszahlen von 1970 stellt das eine Verzehnfachung dar.

 

Die europäische Edelstahlindustrie allen voran die Firmen ThyssenKrupp, Outokumpu, Sandvik und ArcelorMittal erwarten in den nächsten Jahrzehnten einen kontinuierlichen Anstieg der Nachfrage an nichtrostenden Stählen.

 
Edelstahl 100 Jahre Timeline2 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren