Chemische Industrie schafft Werte - Korrosionsschutz und Werkstoffauswahl entscheidend

 

Die chemische Industrie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie erwirtschaftet knapp ein Zehntel des Umsatzes in Deutschland. Dabei bilden die Produkte und Innovationen der Chemiebranche die Basis der industriellen Fertigung in Deutschland. Die chemische Industrie trägt damit wesentlich zum Erfolg der deutschen Wirtschaft bei.

 

Dafür ist die chemische Industrie auf eine umweltverträgliche und sicherheitsbetonte Werkstoffauswahl angewiesen. Ingenieure und Forscher forschen weltweit an neuen Produkten und an ihrer fertigungs- und werkstofftechnischen Umsetzung. Dabei kommt es in den Erprobungsphasen immer wieder zu Ausfällen von Produktionsbereichen durch werkstoffliches Versagen oder Überbeanspruchung. Diese Schadensfälle werden gerne als Chancen gesehen, neue Mechanismen zwischen Werkstoff, Medium und Parameter zu erkennen um größere Ausfälle zu vermeiden. Im folgenden werden mögliche Schadensfälle diskutiert und mit der digitalen Analysesoftware der Firma DiKorrA gelöst:

 

 

Ungeeignete Werkstoffauswahl:

Bauteil: Entleerungsleitung KW-führend     
 Werkstoff:  unlegierter Baustahl
 Werkstoffnummer:  ASTM A105 ≈ C21
 Anwendung:  Entleerungsleitung einer Anlage bei 190°C Dampftemperatur.
 Umgebung / Medium:  Kohlenwasserstoff (KW) führende Produktleitung, die Salzsäurewasserdampf mit sich führt.

 

  DiKorrA: Schadenshypothese/Möglichkeiten zur Abhilfe

 

Prozessparameter inkorrekt eingestellt:

Bauteil: Stahlrohr aus Abhitzkessel  
 

 Werkstoff:  unlegierter Baustahl
 Werkstoffnummer:  C45
 Anwendung: unlegiertes Stahlrohr aus einem Abhitzekessel (Magnetitschicht) mit alkalischer Fahrweise.
 Umgebung / Medium: Alkalisches Medium mit pH-Wert schwankungen.

 

DiKorrA: Schadenshypothese/Möglichkeiten zur Abhilfe

 

 

Fertigungsparameter müssen dem Werkstoff entsprechen:

 Bauteil:  Flanschdichtung vom Rührwerk einer Pumpe     
 Werkstoff:  Ferritischer nichtrostender Stahl
 Werkstoffnummer:  1.4016
 Anwendung:  Abwasserbehandlung in der chemischen Industrie.
 Umgebung / Medium:  Betriebsschlamm aus chemischen Industrieabwässern bei 40°C.

 

DiKorrA: Schadenshypothese/Möglichkeiten zur Abhilfe

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