Korrosion verursacht enormen betriebs- und volkswirtschaftlichen Schaden

 

Korrosion ist aus volkswirtschaftlicher Sicht ein gravierender Kostenfaktor, nach dem Weißbuch der World Corrossion Organization (WCO) frisst sie jedes Jahr 3-4% des BIP eines industrialisierten Landes[1]. Ihre Auswirkungen sind demgegenüber nicht auf rein ökonomische Faktoren beschränkt und auch minimierbar: „Like other natural hazards such as earthquakes or severe weather disturbances, corrosion can cause dangerous and expensive damage to everything from pipelines, bridges, and public buildings to vehicles, water and wastewater systems, and even home appliances. Unlike weather-related disasters, however, there are time-proven methods to prevent and control corrosion that can reduce or eliminate its impact on public safety, the economy, and the environment.“ [2]

 

Neben dem eher abstrakt anmutenden volkswirtschaftlichen Schaden und den daraus resultierenden Risiken kann aber auch jeden Tag für den Unternehmer schmerzlicher betriebswirtschaftlicher Schaden entstehen. Die gängige Fachliteratur teilt die Kosten der Korrosion und die durch sie verursachten Schäden in folgende Kategorien [3] ein, die in ihrer Kontrollierbarkeit variieren:

 

Neben Korrosionsschutzkosten (planmäßigen Kosten) bestehend aus

 

  • Korrosionsschutz-Erstkosten und
  • Korrosionsschutz-Instandhaltungskosten

 

fallen zwangsläufig Korrosionsschadenskosten (unplanmäßige Kosten) an, die sich in

 

  • primäre Korrosionsschadenskosten sowie
  • sekundäre Korrosionsschadenskosten wie
    • Produktionsverlust,
    • Effizienzverlust,
    • Kontamination von Produkten,
    • erhöhte Materialkosten durch Korrosionsverschleiß und
    • Verluste aus indirekten Folgen der Korrosion

 

unterteilen lassen.

 

Aus betriebswirtschaftlicher und technischer Sicht sind insbesondere die unplanmäßigen Kosten schlimmstenfalls besonders groß und nur schwer berechenbar.[4] Besonders Korrosionsarten die nicht so allgemein Bekannt und sehr schnell zu erkennen sind wie Loch-, Kontakt-, Interkristalline und Spannungsrisskorrosion. Um „gegen diese besonders tückischen Fälle vorbeugend wirken zu können, ist eine profunde Kenntnis der werkstofftechnischen und korrosionschemischen Zusammenhänge erforderlich.“[5]

DiKorrA kann hier helfen und stellt ein wichtiges Werkzeug, um das betriebseigene Korrosionswissen aus- und Fähigkeiten zur Korrosionsvermeidung aufzubauen. Die durch vorausschauende Planung zu erzielenden Einsparungen sind trotz aller Probleme besonders hoch: „Corrosion is so prevalent and takes so many forms that its occurrence and associated costs never will be completely eliminated; however, all studies estimate that 25 to 30% of annual corrosion costs could be saved if optimum corrosion management practices were employed.”[6] Profitieren Sie bei diesem Unterfangen von dem kompilierten Fachwissen der DiKorrA!



[1] Schmitt, Günter et al. (2009): Global Needs for Knowledge Dissemination, Research, and Development in Materials Deterioration and Corrosion Control. The World Corrosion Organization (WCO), S. 5.

[2] ebd., S. 3.

[3] Wendler-Kalsch, Elsbeth / Gräfen, Hubert (1998): Korrosionsschadenkunde. Berlin et al.: Springer Verlag (VDI-Buch), S. 2.

[4] vgl. Strobl, Christoph / Oberhauser, Simon: Arten von Sonderkorrosion – Sicher erkannt. In: Konstruktion 7/8 2013, S. 10f.

[5] ebd., S.10

[6] Schmitt, Günter et al. (2009): Global Needs for Knowledge Dissemination, Research, and Development in Materials Deterioration and Corrosion Control. The World Corrosion Organization (WCO), S. 3.

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